Einsatz für Bissendorf zeigt Wirkung:
Der Einsatz für einen besseren Lärmschutz entlang der A30 in Bissendorf zeigt erste konkrete Wirkung.©Gemeinde Bissendorf
Der Einsatz für einen besseren Lärmschutz entlang der A30 in Bissendorf zeigt erste konkrete Wirkung. Nach Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Bürgermeister Guido Halfter hatte der Bundestagsabgeordnete Lutz Brinkmann das Thema direkt nach Berlin getragen und einen Termin mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Ulrich Lange MdB, initiiert.
Am 13. August kam Lange auf Einladung Brinkmanns nach Bissendorf, um sich gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort selbst ein Bild von der Situation und den Anliegen der Gemeinde zu machen. Seitdem stand Brinkmann mit dem Bundesverkehrsministerium in engem Austausch.
Nun gibt es ein erstes wichtiges Ergebnis.
Die Autobahn GmbH wird ihre bisherige schalltechnische Untersuchung der A30 aktualisieren, sobald die Ergebnisse der bundesweiten Straßenverkehrszählung 2025 vorliegen. Auf Grundlage dieser neuen Daten soll bei der weiteren Planung geprüft werden, ob lärmmindernde Fahrbahnbeläge berücksichtigt werden können.
Darüber hinaus sollen die im Zuge der A30 Sanierung neu zu errichtenden Bauwerke so dimensioniert werden, dass bei künftigem Bedarf zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen möglich bleiben. Damit soll insbesondere die spätere Nachrüstung von Lärmschutzwänden technisch nicht verbaut werden. Dieses war im Vorfeld nicht eindeutig.
„Das ist noch nicht das Ende des Weges, aber wir sind einen echten Schritt weiter. Genau dafür haben wir uns eingesetzt“, freut sich Lutz Brinkmann. „Die Menschen in Bissendorf haben ein berechtigtes Anliegen. Wenn an der A30 ohnehin umfangreich gebaut wird, müssen wir heute schon daran denken, was beim Lärmschutz morgen notwendig werden kann.“
Für Brinkmann zeigt das Ergebnis auch, warum der direkte Austausch zwischen Kommune, Bundestag und Bundesregierung wichtig ist:
„Politik muss sich kümmern. Bürgermeister Guido Halfter hat das Anliegen der Menschen vor Ort mit Nachdruck vertreten. Ich habe es aufgenommen, nach Berlin getragen und den direkten Austausch mit dem Verkehrsministerium organisiert. Jetzt sehen wir, dass dieser Einsatz einen Unterschied macht.“
Besonders dankbar zeigt sich Brinkmann für die Zusammenarbeit mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Ulrich Lange:
„Ulrich Lange hat sich die Situation nicht nur angehört, sondern ist zu uns nach Bissendorf gekommen und hat anschließend im Ministerium weiter an dem Thema gearbeitet. Dafür bin ich ihm und dem Bundesverkehrsministerium ausdrücklich dankbar. So sollte Zusammenarbeit zwischen Bund und Kommune funktionieren.“
Auch Bürgermeister Guido Halfter habe mit seinem Einsatz wesentlich dazu beigetragen, dass die Interessen Bissendorfs gegenüber dem Bund deutlich gemacht worden seien.
Brinkmann kündigt zugleich an, bei dem Thema nicht nachzulassen:
„Das ist ein Etappenerfolg, über den ich mich wirklich freue. Aber wir bleiben dran. Unser Ziel ist klar: Wenn die Voraussetzungen für zusätzlichen Lärmschutz gegeben sind, dann soll er nicht daran scheitern, dass heute die notwendigen Möglichkeiten verbaut werden. Ich werde das Verfahren deshalb weiter eng begleiten.
