Bissendorfer Unternehmerfrühstück bei Glosemeyer Textilservice
Bissendorfer Unternehmerfrühstück bei Glosemeyer Textilservice.©Gemeinde Bissendorf
Am 7. Oktober 2026 fand die jüngste Auflage des Bissendorfer Unternehmerfrühstücks statt. Gastgeber war dieses Mal die Firma Glosemeyer Textilservice. Das Osnabrücker Traditionsunternehmen ist seit dem Frühjahr mit einer großen Niederlassung in Bissendorf vertreten.
Glosemeyer Textilservice ist ein mittelständisches Familienunternehmen, das sich seit 1954 um die Vermietung und Pflege von Textilien kümmert. Zu ihren Kunden gehören Unternehmen und Einrichtungen aus Handel, Handwerk, Industrie, Hotellerie und Gastronomie sowie Krankenhäuser und Pflegeheime. Mittlerweile übernimmt mit Nicolas und Christoph Glosemeyer die dritte Generation das Ruder in dem Familienunternehmen.
Nach dem Umbau der früheren Produktionsstätte der Bäckerei Brinkhege in Natbergen versorgt das Unternehmen nun auch von Bissendorf aus seine Kunden vor allem mit Textilien für Gastronomie und Hotellerie. Auf 4500qm Fläche am neuen Standort ist eine hochmoderne Wasch- und Aufbereitungsanlage für professionelle Textilien entstanden. „Wir haben besonderen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt“, berichtete Nicolas Glosemeyer bei einer kurzen Einführung in das Bissendorfer Werk. Die Nutzung von Brunnenwasser, eine aufwendige Wasseraufbereitung, Wärmerückgewinnung aus den Bearbeitungsschritten, aber auch Reparaturen von schadhaften Textilien und die Förderung des Recyclings von Textil-Abfällen sollen den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen fördern.
Bissendorfer Unternehmerfrühstück bei Glosemeyer Textilservice©Gemeinde Bissendorf
Die Wäsche-Mengen, die das Unternehmen jedes Jahr bewegt, sind kaum vorstellbar. „10.320 Tonnen im Jahr“, so Glosemeyer. „Das entspricht 206 Pottwalen“, lacht er. Ausgerechnet habe das mal eine Mitarbeiterin. Dabei seien noch einige andere lustige Vergleiche aufgetaucht: 860 Tonnen Wäsche im Monat sind 143 Afrikanische Elefanten. 215 Tonnen Wäsche in der Woche entsprechen 179 Giraffen oder - wenn man es auf die tägliche Leistung von 43 Tonnen herunterrechnet – 226 Gorillas. Diese Mengen werden von knapp 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Osnabrück und Bissendorf bearbeitet.
Mehr als 60 Unternehmerinnen und Unternehmer nutzten nicht nur die Chance auf einen Blick hinter die Kulissen. Für viele ist das Bissendorfer Unternehmerfrühstück mittlerweile eine gern genutzte Möglichkeit zum Austausch und Networking untereinander und mit Vertretern der Verwaltung sowie der Kommunalpolitik. „Wir freuen uns sehr, die Firma Glosemeyer in der Gemeinde Bissendorf begrüßen zu können“, sagte Bissendorfs Bürgermeister Guido Halfter in einer kurzen Ansprache. Die Verwaltung habe immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Wünsche der lokalen Unternehmen, betonte Halfter weiter.
Das konnte Glosemeyer bestätigen. Gerade bei schwierigen Fragen rund um die Ansiedlung in Natbergen habe sich der kurze Draht ins Rathaus bezahlt gemacht. Mit der aktuellen Wäscherei sind das Gebäude und das Grundstück noch nicht ausgelastet. „Wir haben hier noch Platz für eine mögliche Erweiterung“, so Glosemeyer. Spätestens dann werde er sich wieder an die Gemeindeverwaltung wenden, stellte er in Aussicht.
