SALKO-Bau begrüßte Oberschüler zu Aktionstag
Zur MINT-Bildung mit Praxisbezug war der Makerspace Bissendorf zu Besuch bei der SALKO-Bau GmbH. Zum Abschied gab es eine Spende für das nächste spannende Projekt.
Drei erlebnisreiche Stunden Aufenthaltszeit hatte die Makerspace-Gruppe beim Besuch des Bissendorfer Unternehmens, das mit dem Projekt der Oberschule am Sonnensee kooperiert.
Der Makerspace Bissendorf ist ein Ort, an dem Schüler*innen ihre eigenen Projekte im MINT-Bereich entwickeln und umsetzen können. In der Außenstelle des Schülerforschungszentrums Osnabrück (SFZ) erleben sie unter der Leitung von Lehrkraft Patrick Kreutzmann und mehreren ehrenamtlich engagierten Teamern „MINTklusion“ in einer nachhaltigen Lernumgebung.
SALKO-Bau ist das erste Unternehmen, das im Gewerbegebiet Natberger Feld in der Gemeinde Bissendorf ansässig geworden ist und im Frühjahr 2025 seinen Betrieb aufgenommen hat. Der Generalunternehmer ist führend in sämtlichen Belangen der Telekommunikationstechnik und des Glasfaserausbaus und treibt den Prozess einer modernen und zukunftsweisenden digitalen Infrastruktur mit namhaften Partnern voran.
SALKO-Bau-Mitarbeiter Mirezet wies Schülerin Leonie in die Bedienung eines Minibaggers ein.
Damit die 16 Schüler*innen ab 11 Jahren, die jetzt bei SALKO-Bau zu Gast waren, die faszinierende Welt von Technik, Naturwissenschaften und mehr praxisorientiert entdecken konnten, hatte das mittelständische Unternehmen, das inzwischen 128 Mitarbeiter zählt, zwei lebensnahe Aktionen vorbereitet:
Direkt vor dem Betriebsgelände konnten die Mädchen und Jungen nach der Ausstattung mit Arbeitsschutzkleidung und einer kurzen Einweisung auf einer für sie vorbereiteten Fläche Mini-Bagger fahren. Auf den bereitstehenden Baufahrzeugen durch je einen Mitarbeiter begleitet, galt es mit der Schaufel – dem so genannten Baggerlöffel – etwas Erdmasse auszuheben, sie zwischenzulagern oder Löcher zu befüllen. „Rechts Stop. Und jetzt langsam wieder geradeaus –das ist wie Playstation!“, instruierte Mitarbeiter Mirezet Schülerin Leonie beim Bedienen der Joysticks.
Auf dem Betriebsgelände testete Jano sein Fahrgeschick auf einem Radlader-Parcours.
Auf dem gepflasterten Firmenparkplatz erwartete die Schüler*innen ein kleiner Radlader-Parcours. „Am Anfang gilt es ein Gefühl für die richtige Geschwindigkeit zu bekommen“, berichtete Jano (11 Jahre). „Wenn man zu viel Gas gibt, kann man nicht mehr vernünftig zu lenken“, erklärte Emma (13 Jahre). Auch Niko, Mats, Noah, Elvedis und Steven warteten auf ihren Einsatz unter Aufsicht.
Nachdem alle Schüler*innen zum Zug gekommen waren, versuchten auch die Teamer und Bürgermeister Guido Halfter ihr Geschick an den Gerätschaften. Letzterer war ebenfalls ins Natberger Feld gekommen, um sich ein Bild vom Aktionstag zu machen.
Dank des spannenden Praxisbezugs, aber auch dank der fürstlichen Verpflegung mit Würstchen, Getränken, Slush-Ice und Popcorn durch die SALKO-Bau GmbH, sowie kleinen Andenken, dürfte der Besuch den Oberschülern und Teamern noch lange in guter Erinnerung bleiben.
Auch Schülerin Emma baggerte begeistert und hatte das Bedienen des Löffels schnell raus. Fotos: Gemeinde Bissendorf
„Es geht darum Technik zu erleben und den Kids besondere Momente zu schenken“, betont Malte Dassau. Ulrich Meyer, ebenfalls Teamer, fügt hinzu: „Ich bin beim Makerspace dabei, weil es Spaß macht und weil was hängen bleibt – bei den Schülern, genauso wie auch bei uns Älteren.“ Mit Kai Zimmer (20 Jahre) engagiert sich im Makerspace auch ein ehemaliger Schüler der OBS-GY, der mittlerweile Maschinenbau studiert.
Christina Suthe, die ihren Vater Horst Wiekowski ebenfalls als Teamer für das Schülerforschungsprojekt gewinnen konnte, hinterfragte interessiert die Entwicklungsmöglichkeiten für zukünftige Auszubildende. „Aus dem Tiefbau sind es sechs Etagen, die man hochklettern kann“, stand Firmenchef Salko Kosuta der Projektgruppe Rede und Antwort.
Zum Abschluss des Aktionstags überreichte die Geschäftsführung der SALKO-Bau GmbH den Makerspace-Machern einen Spendenscheck über 5000 Euro. Die Summe, die an den Förderverein der Oberschule am Sonnensee fließt, soll für das nächste Projekt eingesetzt werden: den Bau von Schulbänken mit Betonfüßen.
