Aufbau von Sirenenstandorten beginnt
In Kürze startet der Landkreis Osnabrück den Aufbau eines ergänzenden Alarmnetzes für den Fall von Katastrophenlagen bzw. katastrophenähnlichen Vorkomnissen. Dies sind die sieben geplanten Sirenen-Standorte in der Gemeinde Bissendorf.
Aktuell wird in Deutschland ein flächendeckendes Sirenennetz ausgebaut, um die Bevölkerungswarnung zu gewährleisten, zum Beispiel bei Extremstwetterlagen und außergewöhnlichen Ereignissen. Die Erfahrungen der verheerenden Flutkatastrophe im Sommer 2021 haben zu diesem Beschluss beigetragen.
Übersicht über alle sieben Sirenenstandorte auf dem Gebiet der Gemeinde Bissendorf.
Im Rahmen eines zeitgemäßen Sirenenkonzepts für den gesamten Landkreis Osnabrück werden zu diesem Zweck auch in der Gemeinde Bissendorf neue Anlagen installiert. Insgesamt sollen auf dem Gebiet der Flächengemeinde Bissendorf sieben verschiedene Sirenenstandorte entstehen.
Vier der Katastrophenschutz-Sirenen werden auf Dächern von öffentlichen Gebäuden montiert: Auf dem neu entstehenden Feuerwehrhaus in Bissendorf, auf der bestehenden Grundschule Wissingen, auf der Krippe Zwergenburg in Holte und auf der Schule am Berg in Schledehausen.
Drei weitere Warnanlagen entstehen als freistehende Masten. Standorte sind auf einem gemeindeeigenen Grundstück neben dem Hochbehälter am Steinkuhlenweg in Jeggen, der Spielplatz an der Rilkestraße in Natbergen sowie ein weiterer im Gewerbepark „An der Autobahn“ in Uphausen-Eistrup.
Die neuen Sirenen sind technisch so ausgerüstet, dass sie über eine Sprachdurchsage- und Sprachnachrichtenfunktion verfügen.
Die Schaffung der Infrastruktur für das Sirenennetzwerk soll im Januar 2026 beginnen. Die vorbereitenden Baumaßnahmen, insbesondere die Tiefbauarbeiten zur Errichtung der Masten, können sich aufgrund der Witterungsbedingungen verzögern.
Weitere Informationen zum Katastrophenschutz sind auf der Internetseite landkreis-osnabrueck.de/katastrophenschutz verfügbar.
