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Gleichstellungsbeauftragte

Kontaktdaten Rothe

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Gleichstellungsbericht der Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde Bissendorf, Angelika Rothe, von 2013 bis 2015

 

Nach §§ 8 und 9 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG) sind alle Kommunen verpflichtet, Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen. Zudem haben sie regelmäßig darüber zu berichten, mit welchen Maßnahmen sie die Gleichberechtigung fördern und wie vor Ort auf die Beseitigung bestehender Nachteile hingewirkt wird.

 

Hier finden Sie den Gleichstellungsbericht der Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde Bissendorf, Angelika Rothe, aus den Jahren 2013 bis 2015:

 

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Die Gleichstellungsbeauftragte informiert:
„Da muss ich erst meinen Mann fragen“!? - Frauenrechte einst und jetzt

 

Hinter diesem Satz stehen über 150 Jahre Frauenbewegung

 

Erfolgreich startete die Veranstaltungsreihe am 13.04.2013 bei Solarlux in Bissendorf. 15 Rollups dokumentierten die Entwicklung der Frauen. Erarbeitet wurde die Ausstellung des Frauennetzwerks und der Frauen – und Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Memmingen.
Ich habe vor Ort die Landfrauen, die evgl. Frauen Wissingen, die politische Frauen aller Parteien, die Künstlergruppe vom KuBiSS und weitere engagierte Frauen der Gemeinde Bissendorf für dieses Projekt gewinnen können. Das Ziel, was wir uns vorgenommen haben, war noch einmal einen Rückblick über die Entwicklung der Frauen ab dem 1900 Jahrhundert in Form der Ausstellung und in verschiedenen Vorträgen darzustellen. Wichtig ist für uns gewesen, herauszubekommen, was sich verändert hat, was und welche Frauenbewegungen dazu beigetragen haben, wichtige Frauenrechte sich hart und sicherlich nicht ohne Widerstand, zu erkämpfen. Zu verschiedenen Themen, die auf den Rollups zulesen waren, haben wir eine Verbindung zu den Frauen aus Bissendorf hergestellen. So konnte man zum Thema Frauen und Kirchen unsere Pastorinnen aus Bissendorf wiederfinden und eine Liste, die aussagte, welche Frauen in Bissendorf sich „kirchlich“ eingebracht haben. Zum Thema Bildung und Schule, Schlüssel zur freien Berufswahl wurden unsere Schulleitungen und Kindergartenleiterinnen bildlich und schriftlich dargestellt. Die Entwicklung der Landfrauen in der Gemeinde wurde von Almut Detert und Monika Feil ausgearbeitet. Doris Beinker erarbeitete den politischen Teil der Frauen in Bissendorf.
Begonnen haben wir dann am 16.04. beim Kaffee und Gespräch über Frauen, Erziehung und Familie von 1930 – 1960 zu berichten. So, dass man 1918 Männer und Frauen grundsätzlich dieselben Rechte und Pflichten zugesteht. 1933 trat mit den „Nürnberger Gesetzen“ ein neues Ehegesetz in Kraft (Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre). 1949 trat das Grundgesetz in Kraft (damit wird die Gleichberechtigung von Mann und Frau in Artikel 3, Absatz 2 festgelegt). 1957 trat das Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau in Kraft ( das dem Verfassungsgrundsatz der Gleichberechtigung von Mann und Frau entgegenstehende Recht musste außer Kraft Gesetz werden. Anstelle dessen traten Regelungen ein). 1976 änderte sich das Namenrecht.

 

Frauenrechte 1
Frauenrechte 2

 

 

Die Ausstellung wanderte dann am 22. April in die Sparkasse Schledehausen und wurde dort mit einer kleinen Feier eröffnet.
Eine große Veränderung hat sicherlich die Entwicklung der Frauenbewegung 1970 herbeigerufen. Am 6. Juni 1971 brachte die Zeitschrift Stern einen Bericht über 374 Frauen, die dazu gestanden haben, dass sie abgetrieben haben. Unter dem Moto „Mein Bauch gehört mir“ berichteten die Frauen, was sie dazu veranlasste. Am 24. April 2013 referierte Karin Schlüter über die heutige Situation der Abtreibung. Es hat sich einiges geändert, aber nicht alles und nicht genug. Das Thema polarisiert immer noch und ist auch heute für viele ein Tabu.

 

Frauenrechte 3
Frauenrechte 4

 

 

Am 29. April wurde die Ausstellung geteilt und in der Volksbank Wissingen und Sparkasse Wissingen aufgestellt.
Zum Thema „Die Chefin das unbekannte Wesen“ stellten sich Maren Goldschmidt und Merle Bosse vor. Frau Goldschmidt, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat und Frau Bosse, die einen außergewöhnlichen Beruf als Dachdeckerin gewählt hat, berichteten über ihren Werdegang.
Zum Anschluss dieser Projektreihe haben wird unsere Bissendorfer Rechtsanwältin Martina Kleine zum Thema „Das Ehe – und Familienrecht zum Frühstück eingeladen.

 

Frauenrechte 5
Frauenrechte 6

 

Frauenrechte 7

 

 

Alle Veranstaltungen waren gut besucht. Das Thema bleibt immer sehr spannend, auch wenn wir nicht mehr unsere Rechte hart erkämpfen müssen. Die Werbung „Bauknecht weiß, was Frauen wünschen!“ aus den 50iger Jahren benennt politisch heute aber immer noch die Tatsache, dass viele Männer meinen, sie wissen am besten, was für Frauen richtig ist. Um diese Meinung zu revidieren, müssen wir Frauen uns „politisch“ stark einbringen. Mitbestimmen, wichtige Entscheidungen treffen, Gesetze verändern und mitbeschließen, ist Voraussetzung um eine Gleichberechtigung fair zu leben. Wir Frauen müssen es mitentscheiden, wie in der Zukunft Vereinbarkeit für die Familie umgesetzen wird. Heute ist die Gleichberechtigung zwar gesetzlich verankert, aber leider nicht immer in der Praxis.
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Mit vereinten Kräften für mehr Familienfreundlichkeit

Lokale Bündnisse für Familie

 

Bissendorf gründet Lokales Bündnis für Familie

 

Ein noch größerer Einsatz für eine familienfreundliche Lebens- und Arbeitswelt in Bissendorf – das ist das gemeinsame Ziel vieler Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde.

 

Jetzt machten sie Nägel mit Köpfen: Am 8. September nutzten die Bissendorferinnen und Bissendorfer eine vom Servicebüro der bundesweiten Initiative Lokale Bündnisse für Familie moderierte Veranstaltung in der Haupt- und Realschule Bissendorf für die Gründung des Lokalen Bündnisses für Familie Bissendorf.

 

Begrüßt von Bürgermeister Guido Halfter diskutierten die rund 30 Teilnehmenden des Planungstreffens fast vier Stunden lang mögliche Ziele, Aufgaben und inhaltliche Schwerpunkte des Familienbündnisses Bissendorf. Mit dabei waren unter anderem Vertreterinnen und Vertreter aus den örtlichen Kirchengemeinden, den Kindergärten, der Landfrauen, des gemeindlichen Präventionsrates, der Schulen, des Gemeindrates und weiterer lokaler Institutionen und Vereine.

 

Bissendorf – bereits viele Angebote für Familien
Eine erste Bestandsaufnahme der bereits vorhandenen Angebote und Projekte für Familien zeigte, dass in Bissendorf bereits viel bewegt wird in Sachen Familienfreundlichkeit. Hervorgehoben wurden dabei von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor allem das Familienservicebüro, das ausgezeichnete Betreuungsangebot in den Kindertagesstätten und an den Schulen, die Dorfhelferin, die Ferienspaßangebote für Kinder und das „Schulpaket“, das Eltern schulpflichtiger Kinder finanziell unterstützt.
Daran anknüpfend sammelten die Anwesenden in Kleingruppen erste Ideen, wie Bissendorf noch familienfreundlicher gestaltet werden könnte. Diese wurden anschließend im Plenum vorgestellt.

 

Tolle Ideen für Groß und Klein
Es zeigte sich, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits viele kreative Ideen für neue Projekte und Angebote für Eltern, Kinder, Seniorinnen Seniorinnen und Senioren zum Planungstreffen mitgebracht hatten. Um die Beziehungen zwischen den Generationen zu festigen, möchte das neue Bündnis für Familie in Bissendorf zum Beispiel einen Wunschgroßeltern-Service einrichten. Kinder, deren Großeltern etwa zu weit weg wohnen, und Ältere, die sich mehr Kontakte zu jungen Menschen wünschen, haben dabei die Möglichkeit, gemeinsam Zeit zu verbringen – gemeinsam in den Zoo zu gehen, Plätzchen zu backen und vieles mehr. Geplant ist außerdem eine organisierte Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe sowie die gezielte Förderung von Kindern aus bildungsferneren Familien. Für die jungen Bissendorferinnen und Bissendorfer sollen neue Freizeitangebote und Treffpunkte in den verschiedenen Ortsteilen geschaffen werden.

 

„Wir haben den richtigen Weg gewählt und stärken unsere Familienfreundlichkeit zusätzlich“, fasst Bündniskoordinatorin und Gleichstellungsbeauftragte Angelika Rothe das gelungene Auftakttreffen für das Lokale Bündnis für Familie in Bissendorf zusammen.

 

Unterstützt wurde die Bündnisgründung vom Servicebüro der Initiative Lokale Bündnisse für Familie, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2004 gestartet wurde.

 

Nähere Informationen über das Lokale Bündnis für Familie in Bissendorf erhalten Sie von Angelika Rothe. Sie ist zu erreichen unter Tel. 05402 7667 oder per E-Mail unter rothe@bissendorf.de oder info@bissendorf.de.

 

Informationen über die bundesweite Initiative Lokale Bündnisse für Familie sind im Internet unter www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de abrufbar.

 

 

 


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