Medizinischer Vortrag zur Borreliose
Die durch Zecken übertragene Infektionskrankheit Borreliose hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Ärzte gehen von jährlich bis zu 200.000 Neuerkrankungen aus. Für Betroffene, ihre Angehörigen und Interessierte soll eine neue Selbsthilfegruppe gegründet werden. Zum Auftakt wird der Internist Dr. Rüdiger Eddicks am Dienstag, dem 9. März, um 19 Uhr...
...im Gruppenraum des Büros für Selbsthilfe und Ehrenamt in Osnabrück, Haus der Gesundheit, Hakenstraße 6 (Erdgeschoss), einen Vortrag zu wichtigen Aspekten der Erkrankung halten. Ab April trifft sich die Selbsthilfegruppe dann dort regelmäßig jeden zweiten Dienstag im Monat um 19 Uhr.
Bei der Borreliose, gegen die es keine Impfung gibt, handelt es sich um eine Multiorganerkrankung mit schnellem Eindringen der bakteriellen Erreger in Organe und das zentrale Nervensystem. Während im Frühstadium noch eine gute Behandlungsmöglichkeit mit hoch dosierten Antibiotika besteht, sind im späteren Stadium chronische Verläufe sehr schwer zu therapieren und die Gefahr von dauerhaften Schäden mit einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität groß.
Die Diagnose ist nicht immer einfach, da es nur in etwa 50 Prozent aller Infektionen zur Ausbildung der typischen Wanderröte am Körper kommt. Zudem sind die zur Verfügung stehenden Tests nicht immer zuverlässig oder bei eigentlich typischen Krankheitssymptomen wird häufig nicht an Borreliose gedacht und werden entsprechende Hinweise von Erkrankten nicht ernst genommen. Für die Betroffenen können sich daraus häufig längere Phasen der Nichtbehandlung mit Fehldiagnosen bis zur Hypochondrie ergeben.
Hier möchte die neue Selbsthilfegruppe ansetzen: Je früher an eine Borrelieninfektion als mögliche Ursache verschiedener, gleichzeitig vorhandener und oft schwer zu beschreibender Beschwerden gedacht und je beherzter dagegen vorgegangen wird, umso besser sind die Chancen, diese Krankheit in den Griff zu bekommen. Gleichzeitig sollen aber auch Möglichkeiten zur schwierigen Therapierung von bereits chronischen Verläufen im Mittelpunkt der Gruppenarbeit stehen. Außerdem sollen Gleich-Betroffene ihre Sorgen und Probleme teilen und aus diesem Austausch Kraft schöpfen.
Weitere Informationen gibt das Büro für Selbsthilfe und Ehrenamt beim Landkreis Osnabrück unter 0541 501-8017.
Bei der Borreliose, gegen die es keine Impfung gibt, handelt es sich um eine Multiorganerkrankung mit schnellem Eindringen der bakteriellen Erreger in Organe und das zentrale Nervensystem. Während im Frühstadium noch eine gute Behandlungsmöglichkeit mit hoch dosierten Antibiotika besteht, sind im späteren Stadium chronische Verläufe sehr schwer zu therapieren und die Gefahr von dauerhaften Schäden mit einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität groß.
Die Diagnose ist nicht immer einfach, da es nur in etwa 50 Prozent aller Infektionen zur Ausbildung der typischen Wanderröte am Körper kommt. Zudem sind die zur Verfügung stehenden Tests nicht immer zuverlässig oder bei eigentlich typischen Krankheitssymptomen wird häufig nicht an Borreliose gedacht und werden entsprechende Hinweise von Erkrankten nicht ernst genommen. Für die Betroffenen können sich daraus häufig längere Phasen der Nichtbehandlung mit Fehldiagnosen bis zur Hypochondrie ergeben.
Hier möchte die neue Selbsthilfegruppe ansetzen: Je früher an eine Borrelieninfektion als mögliche Ursache verschiedener, gleichzeitig vorhandener und oft schwer zu beschreibender Beschwerden gedacht und je beherzter dagegen vorgegangen wird, umso besser sind die Chancen, diese Krankheit in den Griff zu bekommen. Gleichzeitig sollen aber auch Möglichkeiten zur schwierigen Therapierung von bereits chronischen Verläufen im Mittelpunkt der Gruppenarbeit stehen. Außerdem sollen Gleich-Betroffene ihre Sorgen und Probleme teilen und aus diesem Austausch Kraft schöpfen.
Weitere Informationen gibt das Büro für Selbsthilfe und Ehrenamt beim Landkreis Osnabrück unter 0541 501-8017.

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