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Die Herkulesstaude und ihre Gefahren

Die Herkulesstaude, auch Riesenbärenklau genannt, ist während der letzten Jahre unter anderem durch viele Pressemitteilungen bekannt geworden, in denen von ihrer Giftigkeit berichtet wird.

Attraktiv, geradezu imposant ist das Erscheinungsbild der Herkulesstaude. Sie erreicht gewöhnlich eine Größe von 2,5 - 4,0 m. Ihre weißen Blüten stehen in Dolden, die bis zu 50 cm Durchmesser erreichen. Der bis etwa 10 cm dicke Stängel ist rotfleckig und die Laubblätter sind tief eingeschnitten mit Spitzen. Die Pflanze blüht von Juni - September.

Herkulesstaude/Riesenbärenklau
Herkulesstaude/Riesenbärenklau

 

Die Herkulesstaude ist nicht zu verwechseln mit ihrem einheimischen Verwandten, dem Wiesenbärenklau. Dieser wird lediglich bis zu zwei Metern hoch, ist mindergiftig und bildet keine Massenbestände. Seine Blätter sind deutlicher zerteilt, während die Blätter der Herkulesstaude eine gewisse Ähnlichkeit mit Rharbarberblättern haben.

Wiesenbärenklau
Wiesenbärenklau

 

Die gesamte Pflanze und vor allem der Saft der Herkulesstaude enthält Furocumarine. Dieser Giftstoff wirkt entzündlich auf die Haut. Bei Berührung der Pflanze geht der Pflanzensaft auf die Haut über. In Verbindung mit Sonnenlicht entfaltet sich dann erst die Wirkung des Kontaktgiftes: nach ca. 24 Stunden kommt es zu Verbrennungserscheinungen.

 

Die Haut wird je nach Giftmenge rot oder wirft Blasen und schmerzt. Diese Verbrennungen heilen nur sehr langsam ab und es bleiben häufig Narben oder dunkle Flecken zurück. Wichtig hierbei: Tageslicht reicht aus, es muss keine direkte Sonneneinstrahlung vorliegen, damit die phototoxische Wirkung entfaltet werden kann.

 

Insbesondere für Kinder ist der Kontakt mit der Pflanze gefährlich. Die imposanten Stauden reizen Kinder geradezu zum Spielen. Zudem sind die Stängel hohl, was Kinder dazu verleitet, diese als Blasrohr zu benutzen. Dies führt in der Regel zu schweren Verbrennungen an Lippen und Gesicht.

 

Allein beim Verdacht, mit dem Pflanzensaft in Kontakt gekommen zu sein, sollte die betreffende Hautfläche vorsichtshalber gründlich mit Wasser gespült werden. Anschließend sollte man eine Sonnencreme auftragen, trotzdem aber zwei bis drei Tage die Sonne meiden.

 

Was ist im Falle einer allergischen Reaktion zu tun? Als Sofortmaßnahme sollte man die betroffene Stelle kühlen und vor Sonne schützen. Hierfür bietet sich beispielsweise ein feuchter Lappen an. Und dann auf jeden Fall zum Arzt gehen. Ein großes Problem hierbei ist, dass die Hautreaktionen teilweise erst nach Stunden oder Tagen sichtbar und fühlbar werden.

 

Die Pflanze darf unter keinen Umständen berührt werden! Jeder Kontakt mit dem Riesenbärenklau kann zu ernsten Gesundheitsschäden führen.


Giftnotruf: 0551 19240

 

erstellt am 24.06.2019