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Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Bissendorf

„Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr“ lautet das Motto der Freiwilligen Feuerwehr, deren Mitglieder 365 Tage im Jahr, 7 Tage in der Woche und 24 Stunden am Tag und in der Nacht bereit stehen, um ihren Mitbürgern Schutz vor Bränden und Hilfe bei Notlagen zu bieten.

Auch die Gemeindefeuerwehr in Bissendorf wird jedes Jahr zu etlichen Einsätzen gerufen. Vielen Menschen ist allerdings immer noch nicht klar, dass sie aus ehrenamtlichen Mitgliedern besteht, die ihren Dienst am Nächsten freiwillig leisten.

 

Foto: Feuerwehr Bissendorf

Foto: Feuerwehr Bissendorf

 

Seit dem 1. Juli 1972 ist die Gemeindefeuerwehr Bissendorf für den abwehrenden Brandschutz und die allgemeine Hilfe bei Notlagen in der Gemeinde zuständig. Sie setzt sich zusammen aus den zwei Ortsfeuerwehren Bissendorf und Schledehausen als Feuerwehrschwerpunkte und den zwei Ortsfeuerwehren Ellerbeck und Jeggen als Grundausstattungsfeuerwehren. Jede Ortsfeuerwehr hat dabei bestimmte Aufgabenbereiche abzudecken. Hinzu kommen die Jugendfeuerwehr, die Altersabteilung sowie der Feuerwehrmusikzug. Insgesamt hat die Einsatzabteilung der Gemeindefeuerwehr 146 Mitglieder, zusammen mit der Altersabteilung, der Jugendfeuerwehr und dem Musikzug sind es 238 Mitglieder.

 

Gemäß dem Niedersächsischen Brandschutzgesetz sind die Abwehr von Gefahren durch Brände sowie die Hilfeleistung bei Unglücksfällen und bei Notständen Aufgaben der Gemeinden und Landkreise sowie des Landes. Damit ist die Finanzierung der Feuerwehr nicht nur in Bissendorf eine Pflichtaufgabe der Kommune. „Wir müssen die Feuerwehrverordnung beachten und die Anzahl der Fahrzeuge, Geräte und des Personals ist genau vorgeschrieben“, so Gemeindebrandmeister Ulrich Brockmann. „Zusätzlich müssen die speziellen Gefahrenbereiche innerhalb des Einsatzgebietes berücksichtigt werden.“

 

Die Aufgaben der Feuerwehr umfassen den abwehrenden Brandschutz sowie die Hilfeleistung bei Unfällen und Notständen. Dazu gehören zum Beispiel Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen, Überschwemmungen durch starken Regen, Behinderungen durch Bäume auf der Straße nach Stürmen oder auch das Auftreten umweltgefährdender Stoffe.

 

In der Gemeinde Bissendorf sind die Aufgaben der Feuerwehr auf vier Säulen entsprechend der vier Ortsfeuerwehren aufgebaut. Bei gewissen Einsatzstichworten beziehungsweise bei bestimmten Einsatzzeiten werden immer mehrere Ortsfeuerwehren alarmiert. Außerdem ist die Gemeinde in vier Viertel unterteilt. „Wir müssen eine sehr große Fläche abdecken, aber gleichzeitig gewisse Hilfsfristen, also vorgegebene Zeiträume einhalten, um mit einem Fahrzeug beim Einsatzort zu sein“, so Brockmann. „Deshalb brauchen wir unsere vier Ortsfeuerwehren.“

 

Foto: Hubert Dutschek

Foto: Hubert Dutschek

 

Damit die Gemeindefeuerwehr Bissendorf auch in Zukunft in der Lage ist, die Mitbürger der Gemeinde zu schützen und Tag und Nacht für Notlagen zur Verfügung zu stehen, ist sie auf freiwillige Mitglieder angewiesen. Wer Interesse hat, darf sich bei den einzelnen Ortsfeuerwehren melden und auch mal in den Dienstabend hineinschnuppern. „Das Ganze wirkt nach außen hin kompliziert, aber das alles sind leicht erlernbare Handgriffe“, erläutert der stellvertretende Gemeindebrandmeister Stefan Hoge.

 

Text: Nancy Knäuper

 

erstellt am 13.06.2019