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Besuch der Ausstellung „Rosenstraße 76“

Die „Rosenstraße 76“ wurde als Wanderausstellung vom Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland und Brot für die Welt konzipiert. Seit 2016 ist sie in Trägerschaft des Diakonischen Werks in Stadt und Landkreis Osnabrück für mehrere Jahre als interaktive Dauerausstellung in Osnabrück zu besichtigen.

Rosenstrasse 76

Bislang zählt die „Rosenstraße 76“ über 5600 Besucherinnen und Besucher, darunter überwiegend Schulklassen, aber auch Frauengruppen und Berufsgruppen, die sich zum Thema Häusliche Gewalt sensibilisieren möchten.

 

Nach einer Einführung durch geschulte Ausstellungsbegleiter*innen betritt man eine nachgestellte Mittelklasse-Wohnung, in der zunächst alles „normal“ wirkt. Doch hinter der Fassade verbergen sich viele Hinweise - offen und teilweise auch sehr verdeckt - auf die dort stattfindende physische und psychische Gewalt. Die Besucherinnen und Besucher sollen sich auf die Suche nach diesen Hin-weisen machen, z.B. Nachrichten lesen, den Anrufbeantworter abhören oder auch Schränke öffnen. Erstaunlich ist, wie viele Gegenstände, Zettel oder Worte auf die versteckte Gewalt hinweisen und wie aufmerksam man suchen muss, um alle Anzeichen zu erkennen. Darüber hinaus zeigen Informationsschilder an einzelnen Gegenständen Ursachen, Formen und Auswirkungen sowie das Ausmaß häuslicher Gewalt auf.

 

Bei Bedarf stehen die Ausstellungsbegleiter*innen für Fragen zur Verfügung, halten sich selber aber während der Entdeckungsreise im Hintergrund. Im Anschluss an die Besichtigung findet eine Diskussionsrunde statt, in der die persönlichen Eindrücke wiedergegeben und insbesondere die nicht so offensichtlichen Hinweise besprochen werden. Darüber hinaus werden Hilfs- und Beratungsmöglichkeiten in Stadt und Landkreis Osnabrück vorgestellt. So z.B. das Netzwerk Pro Beweis, bei dem Hilfe und Unterstützung im Fall häuslicher und/oder sexueller Gewalt angeboten werden. Hier werden Beweise unabhängig von einer polizeilichen Anzeige dokumentiert und langfristig aufbewahrt. Denn vielen Betroffenen fällt es schwer, nach erlebter Gewalt sofort zu entscheiden, ob sie eine Anzeige bei der Polizei erstatten wollen.

 

Die Ausstellung sensibilisiert für das Thema häusliche Gewalt und weist auf Chancen und Wege hin, mit denen sich häusliche Gewalt überwinden lässt.

 

Nähere Informationen zur Dauerausstellung in Osnabrück erhalten Sie unter www.rosenstrasse76-osnabrueck.de, oder bei der Gleichstellungsbeauftragten Angelika Rothe (Tel. 05402 7667, rothe@bissendorf.de)

 

erstellt am 29.08.2018