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Beim B.O.P. Melle testen Jugendliche ihre beruflichen Neigungen

Lina Mey, Schülerin am Gymnasium Melle, war überrascht: „Unerwartet  aufschlussreich und gar nicht langweilig“, so das Fazit der Jugendlichen nach ihrem Besuch des Berufsorientierungskurses B.O.P. in Melle.

In den Berufsbildenden Schulen (BBS) hatten jetzt mehr als 550 Jugendliche der achten Klassen aus Melle und Bissendorf die Gelegenheit, typische Handgriffe und Arbeitsabläufe in unterschiedlichen Ausbildungsberufen kennen zu lernen. „Ich habe auf jeden Fall neue Ideen für meinen beruflichen Werdegang erhalten und könnte mir auch eine Ausbildung vorstellen“, sagte die Schülerin.

 

37 Unternehmen waren in die BBS gekommen, um den Schülern sich und ihre Ausbildungsberufe vorzustellen. Anhand der mitgebrachten Arbeitsproben schnupperten die Fachkräfte der Zukunft in mindestens sechs Ausbildungsberufe hinein und testeten ihre Neigungen und Fähigkeiten. „Genauso haben wir aber auch die Interessen der Wirtschaft im Blick“, schilderte Ina Wien- Tiedtke, Wirtschaftsförderung der Stadt Melle: Die teilnehmenden Betriebe könnten sich beim B.O.P. hervorragend ein Bild über die praktische Eignung der Schülerinnen und Schüler machen sowie Kontakte zu potenziellen Nachwuchskräften knüpfen.

 

Die Betriebe schätzen diese Chance, denn die Fachkräftesicherung ist heute für die Mehrheit eine große Herausforderung. Anja Schulke, Leitung Personal bei Refratechnik Holding GmbH, war schon zum fünften Mal beim B.O.P. dabei: Am Stand ihres Unternehmens herrschte reger Betrieb. „Wir wollen uns bei den Jugendlichen einen Namen machen und natürlich Praktikanten und Azubis werben“, skizzierte sie. Durch den B.O.P. verzeichne das Unternehmen inzwischen einen verstärkten Zulauf an Bewerbungen.

 

Auch Azubi Mohammet Weskott von der Firma Knappmeier Elektrotechnik GmbH zeigte sich beeindruckt. „Wir haben zunehmend Schwierigkeiten, Azubis zu finden, die nicht nach einem halben Jahr ihre Ausbildung abbrechen“, berichtete er. Das Unternehmen setze deshalb darauf, frühzeitig Interesse für die angebotenen Ausbildungsplätze zu wecken und gleichzeitig die Eignung möglicher Kandidaten zu testen. Ihm gefiel besonders die gute Vorbereitung der Schüler: „Viele haben gezielt nach Praktikumsmöglichkeiten gefragt und wollten direkt Termine vereinbaren.“

 

„Wir sind sehr zufrieden mit der Veranstaltung“, so die Bilanz von Susanne Steininger, Bereichsleiterin der MaßArbeit. Die Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit hatte gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Melle den B.O.P. organisiert. Sehr gefreut habe sie sich über die tolle Resonanz auf den Eltern-B.O.P. am Vorabend, der mit rund 150 Teilnehmern gut besucht war. Die Mütter und Väter konnten bei diesem Angebot gemeinsam mit ihren Kindern mit Betrieben ins Gespräch kommen und sich über Praktikums- und Ausbildungsmöglichkeiten informieren. „Das Engagement der Eltern bei der Berufswahl der Kinder ist nach wie vor sehr wichtig und die Teilnehmer fühlten sich durch unser Angebot bei dieser Aufgabe gut unterstützt“, unterstrich auch Magdalena Antonczyk von der Servicestelle Schule-Wirtschaft.

 

Starteten mit viel Freude in den B.O.P. in Melle: Die Organisatoren, Vertreter des Landkreises Osnabrück, der Stadt Melle und der Schule sowie die Jugendlichen.

Foto: MaßArbeit / Uwe Lewandowski

 

Starteten mit viel Freude in den B.O.P. in Melle: Die Organisatoren, Vertreter des Landkreises Osnabrück, der Stadt Melle und der Schule sowie die Jugendlichen. (Foto: MaßArbeit / Uwe Lewandowski)

 

erstellt am 01.06.2018