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Applaus für das Ehrenamt zum 14. Tag des BISSes

„Lass deine Taten sein wie deine Worte und deine Worte wie dein Herz“, mit diesem Zitat von Ludwig Uhland hatte Bürgermeister Guido Halfter kürzlich zum 14. Tag des BISSes geladen.

Tag des BISSes

Mitte Dezember begrüßte Halfter stellvertretend für alle ehrenamtlich Tätigen zahlreiche Gäste im Bürgersaal des Rathauses. Dabei nannte er insbesondere die Mitglieder des Gemeinderates und die Menschen, die sich in Vereinen, Verbänden, Institutionen, Schulen und Kindergärten der Gemeinde engagieren. Dann stellte er seinen Co-Moderator Butler James - alias Michael Schürkamp aus Münster - sowie den Musiker Leonardo Grani am E-Piano vor.

 

Die Bedeutung der Haifischflossen erklärte Halfter damit, dass einst Haifischknochen in der Nähe Bissendorfs gefunden wurden. Die meisten Haie seien entgegen ihrem Ruf Menschenfreunde. „Wenn Haie sich die Zähne ausbeißen, wachsen diese nach. Und so ist es auch mit den Ehrenamtlichen, sie beißen sich oft die Zähne aus und bleiben dennoch aktiv“, so Halfter. „Daher ist es mir eine besondere Freude, einmal im Jahr die Haifischflosse als Zeichen des engagierten ehrenamtlichen Handelns zu überreichen“, betonte der Bürgermeister.

Seniorenkreis Ellerbeck 76

Nach der Einleitung durch Butler James mit seiner Handpuppe, einem greisen Herrn, betraten Bärbel Oberdiek und Brigitte Hemminghaus stellvertretend für den Seniorenkreis Ellerbeck 76 die Bühne. Ulrich Liehr als Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Bissendorf hatte den Seniorenkreis, der seit über 40 Jahren aktiv ist, vorgeschlagen. Auf die Frage, was in einem Seniorenkreis geschieht, antwortete Bärbel Oberdiek: „Wir veranstalten über das Jahr verteilt verschiedene Treffen, wie Spielenachmittage oder Kaffeetafeln. Der Auftakt ist im April, im Sommer machen wir eine Halbtagesfahrt und im November treffen wir uns im Gasthaus Gösling.“ Brigitte Hemminghaus ergänzte: „Dabei ist es uns wichtig, anderen etwas Gutes zu tun. Die Termine werden gut angenommen. Und das freut uns sehr.“ Überdies haben die beiden Damen noch weitere Ehrenämter, die sie mit großem Vergnügen ausüben.

W. Langhans

Nachdem Leonardo Grani mit einem kurzen Musikstück übergeleitet hatte, kündigte Butler James gemeinsam mit seiner Handpuppe Horst Herpes den nächsten Gast an. Wilfried Langhans, vielen bekannt als Bissendorfer Ortsvorsteher, begab sich auf die Bühne. Er war von Uwe Bullerdiek vorgeschlagen worden für die zahlreichen Ehrenämter, die er in der Gemeinde ausübt. Als da wären ehemaliger Ratsherr und Ratsvorsitzender, Preisrichter beim Schledehauser Zehnkampf, Mitorganisator des Schulpaketes und der Bissendorfer-850-Jahr-Feier, Begleiter des Walkingbus und Mitglied im TV Bissendorf-Holte. Auf die Frage nach den vielen verschiedenen Ehrenämtern, antwortet Langhans: „Ich bin mit meiner Familie 1991 hier hergezogen. Von den Nachbarn wurden wir sofort freundlich aufgenommen. Und da wollte ich den Menschen in der Gemeinde auch etwas von meiner Zeit schenken.“ Der langanhaltende Beifall machte deutlich, dass viele Menschen Wilfried Langhans kennen und schätzen.

M. Brand

Nun trat Butler James mit Enrico Cosa Nostra auf die Bühne. Die italienisch-angehauchte Handpuppe kündigte mit markigen Worten den nächsten Gast an. Während Mathias Brand auf die Bühne kam, wurden in einer Power-Point-Präsentation erste Bilder von ihm und dem Bürgermeister gezeigt. Einst hatten Brand und Halfter zusammen die erste heilige Kommunion empfangen. Danach waren beide als Messdiener aktiv. Bereits in den Vorjahren war Mathias Brand für sein Engagement im Kirchenvorstand und im Hegering für die Auszeichnung mit der Haifischflosse vorgeschlagen worden. In diesem Jahr griff die SPD-Fraktion diese Vorschläge auf und freute sich, dass Brand nun endlich seine wohlverdiente Ehrung erhält. „In den Sommerferien lädt Mathias Brand z. B. Ferienkinder ein, mit ihm auf Frühpirsch in den Wald zu gehen“, so Ulrich Liehr. Herr Nieberg gratulierte dem Geehrten insbesondere im Namen der Jägerschaft für seinen Einsatz im größten Hegering des Landkreises Osnabrück. Brand kommentierte die Ehrung mit den Worten: „Ich bin doch nur ein kleines Rädchen in dem großen Getriebe der Gesellschaft. Aber wenn jeder ein bisschen mit dreht, dann lässt sich viel bewegen.“

 

Flüchtlingshelfer

Mit seiner Handpuppe Wurm Rudolf sprach Butler James über die Problematik geflohen zu sein. Und so wurde schnell klar, dass die nächste Ehrung an die Flüchtlingshelfer geht. Barbara Bunsmann und Jutta Liehr wurden gemeinsam mit der Vorschlagenden Bärbel Recker-Preuin auf die Bühne gebeten. Jutta Liehr berichtete: „Vor etwa zwei Jahren haben wir begonnen, uns um Flüchtlinge in Schledehausen zu kümmern. Dabei hat eine Familie uns besonders berührt. Dieser Familie haben wir geholfen im Pfarrheim Schledehausen eine Wohnung einzurichten.“ Und Barbara Bunsmann ergänzte: „Ich habe die Familie z. B. bei Behördengängen begleitet und mit ihnen Passfotos machen lassen.“ Aber auch kleine Ausflüge standen auf dem Programm. Bereits 1996 hatte Bunsmann einer kurdischen Familie geholfen. „Diese beiden Frauen stehen stellvertretend für ca. 150 ehrenamtliche Flüchtlingshelfer. Ich danke an dieser Stelle allen, die uns bei der Aufnahme der Flüchtlinge geholfen haben“, so Bürgermeister Halfter.

Fam. Kameier

Als Butler James mit Handpuppe Elvira über aktive und schöne Menschen sprach, wurde klar, dass nun jemand aus dem Fach Sport geehrt werden sollte. Die Eheleute Sabine und Lutz Kameier wurden gemeinsam mit Pastorin Breymann, die die beiden vorgeschlagen hatte, auf die Bühne gebeten. „Ich kenne kein Paar in meinem Umfeld, das sich so sehr für junge Leute einsetzt wie das Ehepaar Kameier“, so Breymann. „Sabine und Lutz haben viel zur Bekanntheit des Tischtennis-Sports beigetragen. Sie haben Talente gefördert und weiterentwickelt. Der Goldene Schläger in Wissingen wäre ohne diese beiden Menschen nicht denkbar“, ergänzte Jens Krenitz, der ebenfalls mit auf die Bühne gekommen war. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Ehepaar Kameier Menschen zusammenführt. Viele Jugendliche haben beim Tischtennis des SV 28 Wissingen eine zweite Heimat gefunden. Sie haben Fairness, Ordnung und Teamgeist erfahren. Sabine Kameier kommentierte die Ehrung mit den Worten: „Es macht mich glücklich, jungen Menschen etwas mit auf den Weg geben zu können.“ Und ihr Ehemann ergänzte: „Wir sind inzwischen der größte Tischtennisverein in unserem Bundesland und kennen alle Turnhallen von der Nordseeküste bis Südniedersachsen.“

 

Nach langanhaltendem Applaus für alle Ehrenamtlichen lud Halfter die Gäste ein, im Foyer zu verweilen und Kontakte zu anderen Ehrenamtlichen aufzubauen. „Ich hoffe, dass ich auch beim nächsten Tag des BISSes wieder viele Haifischflossenträger hier im Rathaus begrüßen kann“, so der Bürgermeister in seinem Schlusswort.

 

Butler James

Butler James - alias Michael Schürkamp - umrahmt von der Haifischflosse.

 

erstellt am 10.01.2018