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Trassenfindungsprozess Bissendorf beendet

Keine Eingriffe in neue Landschaftsräume – Amprion begrüßt intensive Beteiligung der Bürger
Der gemeinsame Trassenfindungsprozess von Amprion und den Gemeinden Belm und Bissendorf ist mit der fünften Arbeitskreissitzung am 21. April zu Ende gegangen.

Ziel des Projekts war es, einen oder mehrere möglichst konfliktarme Korridore für die neue 380-Kilovolt(kV)-Freileitung zwischen den Umspannanlagen Lüstringen (Osnabrück) und Wehrendorf (Gemeinde Bad Essen) zu finden. „Durch die intensive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie durch die Leistung des Arbeitskreises haben wir als Ergebnis nun zwei Trassenkorridore vorliegen, die im folgenden Raumordnungsverfahren genauer untersucht werden sollen“, freut sich Amprion-Projektleiter Dr. Christian Klein.

 

Der eine Korridor verläuft entlang der bestehenden 220-kV-Leitungstrasse im südlichen Gemeindegebiet Bissendorfs. Der zweite, nördliche Korridor, hat sich aus der Kombination mehrerer Trassenvarianten ergeben. Er orientiert sich im Wesentlichen am Verlauf der 110-kV-Bestandsleitung im Norden von Bissendorf. Dr. Christian Klein: „Bei beiden Trassenkorridoren werden demnach nur solche Landschaftsräume in die weitere Planung einbezogen, in denen bereits seit Jahrzehnten Freileitungen existieren.“ Im sich nun anschließenden Raumordnungsverfahren werden die beiden erarbeiteten Korridore einer intensiven Prüfung unterzogen und ein genehmigungsfähiger Korridor festgelegt. Das Ergebnis des Raumordnungsverfahrens ist die Grundlage für das darauf folgende Planfeststellungverfahren. Sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch der Arbeitskreis – Teilnehmer waren Vertreter der Gemeinden, des Landkreises Osnabrück sowie die Ortsvorsteher – haben die Einladung von Amprion angenommen und den Trassenfindungsprozess gemeinsam aktiv gestaltet.

 

Seit September 2014 sind zahlreiche Hinweise, konstruktive Vorschläge, aber auch kritische Stimmen aus der Bevölkerung in den Prozess eingeflossen. „Die Ortskenntnis macht alle Beteiligten zu Experten. Und dieses Expertenwissen haben sie mit uns geteilt und dadurch die Trassenfindung ermöglicht. Das hilft uns enorm bei der weiteren Planungsarbeit“, lobt der Projektleiter den positiven Ausgang des Trassenfindungsprozesses.

 

Das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems – die zuständige Raumordnungsbehörde für das Leitungsbauprojekt – hat den Trassenfindungsprozess als Gast begleitet, um beratend den rechtlichen Rahmen der behördlichen Verfahren aufzuzeigen. „Wir schätzen es sehr positiv ein, dass sich der Übertragungsnetzbetreiber Amprion Vorschläge für Trassenalternativen nicht im stillen Kämmerlein überlegt hat, sondern die Region in dieser sehr frühen Planungsphase bereits intensiv eingebunden wurde“, erklärt Bernhard Heidrich vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems. Das Land Niedersachsen hat sich auf die Fahnen geschrieben, die von Stromleitungsvorhaben berührten Regionen und die Bürgerinnen und Bürger vor Ort frühzeitig in die Planungsprozesse einzubinden. Genau diesen Weg hat Amprion mit dem Trassenfindungsprozess beschritten. Das Engagement der Gemeinden Bissendorf und Belm, die rege Teilnahme der Anwohner und die besondere Situation vor Ort mit zwei Bestandsleitungen haben das besondere Projekt möglich gemacht.

 

Das Ergebnis des Trassenfindungsprozesses wird in den kommenden Tagen detailliert auf der Webseite des Projektes www.trassenfindung-bissendorf.de veröffentlicht.

 

Trassenfindungsprozess


Lageplan der Korridore

 

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erstellt am 28.04.2015