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Trassenfindungsprozess Bissendorf

Hinweise der Bürger in das Verfahren eingespeist / Bewertung der Trassenvarianten bis Ende April

Am 23. und 24. Februar 2015 trat zum vierten Mal der Arbeitskreis des Trassenfindungsprozesses in Bissendorf zusammen. Der Trassenfindungsprozess ist ein Pilotprojekt, bei dem die Gemeinde Bissendorf und der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion gemeinsam unter Beteiligung der Gemeinde Belm nach möglichen Trassenverläufen für die geplante 380-Kilovolt-Stromleitung zwischen den Umspannanlagen Osnabrück-Lüstringen und Wehrendorf suchen. Im Rahmen des Arbeitskreises wurden den Teilnehmern jetzt die von den Bürgerinnen und Bürgern in das Verfahren eingespeisten Anmerkungen und Vorschläge zur Trassenführung sowie deren Pro- und Contra-Argumente vorgestellt, diskutiert und um weitere Hinweise ergänzt.

 

„Vor diesem Gesamtbild werden nun bis Ende April 2015 die einzelnen Trassenvarianten von Umweltgutachtern überarbeitet und bewertet. Dann sollten die konfliktärmsten Trassenkorridore feststehen, mit denen wir noch in diesem Jahr ins Raumordnungsverfahren gehen wollen“, erklärt Amprion-Projektleiter Dr. Christian Klein. Die Entscheidung im Raumordnungsverfahren trifft das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems in Oldenburg, das den informellen Trassenfindungprozess begleitet.

 

Rückblende: Vom 27. November 2014 bis 31. Januar 2015 hatten die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit sich zu den 13 vorgestellten Trassenvarianten zu äußern. Rund 260 individuelle Wortmeldungen sind dabei eingegangen. Hinzu kommen knapp 470 Unterschriften auf drei Listen, die jeweils eine individuelle Wortmeldung unterstützen. Etwa 7.000 Zugriffe gab es auf die Webseite des Projekts. „Wir sind mit der hohen Beteiligung sehr zufrieden“, erklärt Guido Halfter, Bürgermeister der Gemeinde Bissendorf. „Die Menschen haben ihre Standpunkte und Fragen klar formuliert und zahlreiche konstruktive Vorschläge zur Trassenfindung abgegeben.“ Inhaltliche Schwerpunkte dabei waren unter anderem der Natur- und Artenschutz, Abstände zur Wohnbebauung sowie Fragen zur technischen Umsetzung von Leitungsbauprojekten.

 

Die Internetpräsenz steht als Informationskanal weiterhin offen. Unter www.trassenfindung-bissendorf.de ist auch der aktuelle Ergebnisstand nach dem vierten Arbeitskreis als Zwischenbericht zugänglich.

 

Hintergrund: Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion hat den gesetzlichen Auftrag zum Neubau einer 380-kV-Höchstspannungsleitung von Gütersloh über Osnabrück nach Wehrendorf. Die Notwendigkeit zum Bau dieser Leitung ergibt sich aus den Beschlüssen der Bundesregierung zum Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie bei gleichzeitig schrittweisem Ausbau der regenerativen Energien, bekannt als Energiewende. Die gesetzliche Grundlage für dieses Projekt bildet das Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG).

 

Weitere Artikel zu diesem Thema: => 28.01.2015=> 12.01.2015=> 12.12.2014=> 18.11.2014=> 27.10.2014

 

erstellt am 09.03.2015